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Gesundheitsimmobilien

Ob altersgerechtes Wohnen, zeitgemäße Pflege – in den eigenen vier Wänden oder extern – oder der Einsatz digitaler Möglichkeiten für die Pflege von älteren Menschen: Die demographische Entwicklung in Deutschland verpflichtet dazu, Lösungen und Konzepte für das Leben und Wohnen im Alter zu finden. Die Professionalisierung, die Transparenz der einzelnen Teilsegmente von Gesundheitsimmobilien sowie die Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

Ohne private Investoren aus dem In- und Ausland wird es nicht zu schaffen sein, auf den wachsenden Bedarf an Pflegeplätzen in Deutschland zu reagieren. Der Staat selbst baut die benötigten Pflegeheime nicht. Zur Deckung der Nachfrage bis 2030 sind voraussichtlich weitere 30 Milliarden Euro an Neuinvestitionen nötig und zur Substanzerhaltung bestehender Einrichtungen weitere rund 40 Milliarden Euro. Im Jahr 2017 waren es laut neuer Pflegestatistik bereits 3,4 Millionen Pflegebedürftige, ca. 4 Millionen bis 2030 sind realistisch. Die Zahl zusätzlich benötigter stationärer Plätze liegt bei mehreren hunderttausend. Der Neubau hinkt dem wachsenden Bedarf hinterher. Die Versorgungsperspektive muss „ambulant und stationär“ lauten. Auch sollte dem Wunsch der großen Mehrheit Rechnung getragen werden, ihren Lebensabend zu Hause zu verbringen. Hierfür braucht es die passende Infrastruktur – etwa durch die Förderung von Quartieren, in denen Angebote für Pflegebedürftige geschaffen werden.

ZIA-Initiative WohnenPlus – Altersgerechtes Wohnen in Deutschland

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Studie: Entwicklung der Pflegeangebote in Nordrhein Westfalen von 2007 bis 2020

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Studie: Pflegemarkt 2030 (IREBS)

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Positionspapier zu Gesundheits- und Sozialimmobilien

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Kontakt

Jan-Hendrik Jessen

Ausschussvorsitzender Gesundheitsimmobilien
PATRIZIA, Head of Fund Management Operated Properties