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Wohnungsbau-Barometer

Der Plan ist ambitioniert. Die Bundesregierung will Bauen und Wohnen in Deutschland bezahlbar, klimaneutral, nachhaltig und innovativ gestalten. Mit der Schaffung eines eigenen Ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wird die Bedeutung der Immobilienwirtschaft und der Bauindustrie in diesem Prozess des Wandels unterstrichen. Das Kernversprechen lautet: 400.000 neue Wohnungen pro Jahr. Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA), Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), Immobilienverband Deutschland (IVD) und Verband der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV) wollen die Bundesregierung bei diesem wichtigen Ziel bestmöglich unterstützen.

Wohnungsbau-Barometer in Zahlen

Für das Jahr 2021 waren von der vorangegangen Bundesregierung 350.000 neue Wohnungen geplant. Tatsächlich gebaut wurden 293.393. Das sind vier Prozent weniger als im Vorjahr 2020 und 56.607 weniger als angestrebt. Der Wohnungsbau bewegte sich damit wieder auf dem Niveau des Jahres 2019. Die neue Bundesregierung hat das Ziel von 400.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr ausgegeben.

Die Zahl genehmigter Wohnungen lag im April 2022 (aktuellste Zahl) bei 31.152. Das waren 10 Prozent weniger als im März 2022, aber rund fünf Prozent mehr als im April 2021. Die Zahl der Baugenehmigungen, die insgesamt seit dem Jahresbeginn registriert wurden, lag mit 123.659 Wohnungen um 1,5 Prozent unter dem Vorjahr. Diese Trends können leichte Besorgnis auslösen: Das Wohnungsbau-Barometer zeigt auf den gelben Bereich mit leicht negativer Tendenz.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das zurückliegende Jahr zeigen: In einer deutlich entspannteren internationalen Gesamtlage wurden lediglich 293.393 neue Wohnungen geschaffen. Um das Ziel von 400.000 in einem sensiblen Gesamtumfeld zu erreichen, braucht es also Extra-Anstrengungen.

 

Zehn Schritte für 400.000

ZIA, HDB, IVD und VDIV stehen dafür bereit. Aus Sicht der Verbände ist die Schaffung zusätzlichen Wohnraums ein wichtiger Beitrag zum sozialen Zusammenhalt. Damit im Schulterschluss mit der Bundesregierung der nötige Schub gelingt, braucht es die entschiedene Beseitigung von Hürden. Die Verbände rufen die Bundesregierung gemeinsam auf, zehn Schritte schnellstmöglich anzugehen und haben ein entsprechendes Papier verfasst: „Zehn Schritte für 400.000“ [PDF | 191 KB]

 

      1. Planungsverfahren deregulieren
      2. Baukostensteigerungen entgegenwirken
      3. Zügig Grundstücke für den Wohnungsbau bereitstellen 
      4. Steuerliche Anreize schaffen 
      5. Probleme der Finanzierung verringern
      6. Keine weiteren Verschärfungen im Mietrecht
      7. Bauordnungsrecht vereinheitlichen
      8. Klimaschutz effizient angehen
      9. Verlässliche Förderbedingungen schaffen
      10. Zusammenarbeit verstärken
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Downloads
Gemeinsames Papier 10 Schritte für 400.000 (23.05.2022) [PDF | 191 KB]
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PM zum Wohnungsbau-Barometer [PDF | 189 KB]
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