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Heizkostenverordnung: Digitalisierungschance nutzen

Berlin, 26.11.2021 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, begrüßt die Umsetzung der Vorgaben der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie (EED) in nationales Recht durch die vom Bundeskabinett am Mittwoch beschlossene novellierte Heizkostenverordnung*. Dadurch wird der Maßgabe des Bundesrates zugestimmt, die Kostenauswirkungen der neuen Regelungen auf die Mieter bereits nach drei anstatt fünf Jahren zu evaluieren.

Die Immobilienwirtschaft hat schon seit Langem erkannt, dass die Verbrauchsreduktion durch ein effizienteres Nutzerverhalten ein wichtiger Schritt hin zu mehr Klimaschutz im Gebäudesektor ist. „Hierfür sind die Vorgaben aus der EED zur Weiterentwicklung der Verbrauchsabrechnung sowie zur Einführung der unterjährigen Verbrauchsinformation sehr zu begrüßen“, so Maria Hill, Vorsitzende des ZIA-Ausschusses Energie und Gebäudetechnik. „Die kommende Bundesregierung legt in ihrem Koalitionsvertrag ersichtlich einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung. Wir empfehlen der Ampel-Koalition daher, das Potenzial für eine technologieoffene Digitalisierung des Gebäudesektors und für schnell wirksamen Klimaschutz durch Verbrauchsdaten weiter konsequent auszuschöpfen – etwa durch den Aufbau einer nationalen digitalen Gebäudedatenbank“, so Maria Hill weiter.

*HKVO, Verordnung über die Änderung der Verordnung über Heizkostenabrechnung

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André Hentz
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