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Nach ZIA-Initiative und dramatischem Appell der 17 Verbände: Bundesbauministerin Geywitz sucht mit Präsident(inn)en nach Lösungen beim Wohnungsbau

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Angesichts der dramatischen Lage am Wohnungsmarkt hatten 17 Verbände auf Initiative des ZIA mit einem gemeinsamen Appell eine Art Notruf-Signal gesetzt. Sehr schnell lud Ministerin Clara Geywitz die Spitzenleute der 17 Aktiven im Bundesbauministerium. „Die Bundesministerin hat mit dem heutigen Termin erfreulich schnell auf unseren Vorstoß reagiert“, sagte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner nach dem Treffen. „Die Ministerin legt vor. Jetzt muss der Bundeskanzler – wie schon in Hamburg erfolgreich praktiziert – Wohnungsbau als Chefsache angehen und das Kabinett zur gemeinsamen Offensive antreiben. Denn die Lage ist ernst.“
Aus Sicht des ZIA sind Erfolge beim Wohnungsbau entscheidend, um den Zusammenhalt der Gesellschaft zu sichern. „Gerade in einer Zeit, in der verstärkt Flüchtlinge zu uns kommen, weil sie unsere Hilfe brauchen, muss alles getan werden, um die Gesellschaft stabil zu halten“, betont Mattner. Ein verschärfter Konkurrenzkampf könne in Zeiten von immer weniger Angeboten auf dem Wohnungsmarkt „eine gefährliche Stimmung fördern“. Das müsse unbedingt verhindert werden, so Mattner.
Er erläutert, was angesichts drastisch gestiegener Bau- und Energiekosten, wachsender Belastungen durch Zinsen und chronischer Engpässe bei den Arbeitskräften die festgefahrene Lage entzerren könnte: „Die Finanzen sind ein Schlüssel.“
Konkret setzt der ZIA zum Beispiel auf folgende Veränderungen:

  • Einen neuen Anlauf bei der Neubauförderung: Es braucht insgesamt 10 Milliarden Euro.
  • Eine degressive Sonder-Afa: Die Maßnahmen, die bisher auf den Weg gebracht wurden, sind aus ZIA-Sicht nicht ausreichend, weil die Kappungsgrenzen, die Realität am Markt ausblenden.
  • Ausweitung der KfW-Kredite: Sie könnten könnten Spielräume für Investoren erhöhen und neue Bewegung anstoßen.

Mattner abschließend: „Wenn sich 17 so unterschiedliche Verbände zusammenschließen für einen dramatischen Appell, dann zeigt das den Ernst der Lage. Viele unserer Firmen sind verzweifelt – einzelne auch schon insolvent.“ Er sei erfreut, dass die Bundesregierung „diese Signale offenbar nicht ohne Echo verhallen lässt“.

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