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ZIA-TDI 2021 mit viel Prominenz – Kabinettsbeschluss zu Klimaschutz-Sofortprogramm: ZIA kritisiert Diskussion um Erhöhung der Neubaustandards

Berlin, 23.06.21 – Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, startet den Tag der Immobilienwirtschaft 2021 am 24.6. um 13.00 Uhr live aus dem ZIA-Hauptstadtstudio. Der Verband rechnet mit über 3.500 Teilnehmern beim wichtigsten Treffen der Immobilienwirtschaft.

„Ich freue mich, dass wir mit Armin Laschet und Olaf Scholz gleich zwei Kanzlerkandidaten zu Gast haben werden. Zusätzlich freue ich mich auf Christian Lindner und Katrin Göring-Eckardt“, so ZIA-Präsident Andreas Mattner. Die Spitzen der Parteien der gesamten politischen Mitte seien damit vertreten. „Das zeigt die volkswirtschaftliche Gesamtbedeutung der Immobilienwirtschaft“ so Mattner weiter. Zudem begrüßt der ZIA auch Top-Wirtschaftsexperten wie JLL-World-CEO Christian Ulbrich und Microsoft-Deutschlandchefin Dr. Marianne Janik.

Zum heutigen Kabinettsbeschluss des Klimaschutz-Sofortprogramms erklärt Mattner: „Die Bundesregierung hat zur Bekämpfung des Klimawandels nochmals 2,5 Milliarden Euro für die energetische Sanierung im Gebäudesektor zur Verfügung gestellt. Dieses Geld wird dringend gebraucht, um weder Mieter noch Vermieter zu überfordern. Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der wir auch unseren Beitrag leisten werden. Pauschale 50/50-Aufteilungen bei den CO2-Kosten, die energetische Sanierung ehr noch unattraktiver machen, sind erstmal vom Tisch.“

Kritisch sieht der ZIA allerdings die Diskussion um die Erhöhung der Neubaustandards. „Eine weitere Verschärfung der Energieeffizienz-Standards halten wir nicht für zielführend. Die Anforderungen an die Gebäudehülle wären unverhältnismäßig hoch, ohne dass die notwendige Emissionsreduktion allein über diesen Weg zu erzielen wäre. Bei Gewerbeimmobilien kann es durch die graue Energie der einbrachten Dämmmaterialen und den erhöhten Kühlbedarf sogar zu einer negativen Ökobilanz kommen. Zudem werden diese Maßnahmen für weiter steigende Mieten sorgen. Das bedeutet, dass einkommensschwache Haushalte unverhältnismäßig belastet werden. Besser wären Betriebsoptimierungen der Gebäude und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien. Damit sind erheblich größere Treibhausgasreduktionen auf wirtschaftlichem Wege erreichbar.“, so Mattner abschließend.

Kontakt

Stefan Weidelich

Pressesprecher
 

Jens Teschke

Abteilungsleiter Strategie und Kommunikation
 
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