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Wirtschaftszweige drohen im Dauerlockdown zu verschwinden

Berlin, 16.04.2021 –  Anlässlich der heutigen 1. Lesung des geänderten Infektionsschutzgesetzes zieht der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA), Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, eine hochkritische Bilanz: „Kurz, klar und intensiv – das wäre ein angemessener Lockdown mit Ausgangssperren und umfänglicher Maskenpflicht gewesen. Das jetzige Gesetz dagegen gibt der Regierung in Teilen auf höchst bedenkliche Weise weitreichende Rechte und bekämpft Corona an falschen Stellen“, so ZIA-Präsident Andreas Mattner. „Bedauerlicherweise scheint die Fachmeinung des RKI oder anderer Institute nur so lange gefragt gewesen zu sein, bis diese Institute klarstellten, dass Handel und Hotel nahezu gar nicht zur Infektion betragen.“

„Jetzt führen Automatismen des Gesetzes dazu, dass diese für die deutsche Volkswirtschaft und für deren Arbeitsplätze so bedeutsamen Wirtschaftsbereiche ab einer Inzidenz von 100 in den Dauerlockdown verschwinden“, so Mattner weiter. Finanziellen Ausgleich dafür erhielten nur die wenigsten Unternehmen und wenn dann gering, eine Entlassungswelle drohe und die Ursache sei eine klar verfehlte Corona-Politik und falsches Management auf allen relevanten Feldern von fehlenden Öffnungsstrategien über Kriechimpfungen bis zum Testmangel, den jetzt die Wirtschaft beseitigen soll, führte Mattner aus. „Den beginnenden Schaden in unseren Fußgängerzonen und Städten kann man jetzt schon feststellen und wird ihn später verantworten müssen.“

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