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Bayern: Begrenzung der Kunden in Ladengeschäften nicht zielführend

Berlin, 19.11.2021 – Vor dem Hintergrund der verschärften Corona-Beschlüsse in Bayern, wonach in Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1.000 das öffentliche Leben in weiten Bereichen heruntergefahren werden soll, warnt der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft ZIA vor den damit verbundenen negativen Folgen für die Unternehmen aus Handel und Immobilienwirtschaft. Zwar wolle die Landesregierung den Handel von der 2G-Regelung ausnehmen, die Zahl der Kunden aber auf einen pro zehn Quadratmeter begrenzen. „Diese Regelung führt erneut dazu, dass man Kunden aussperren muss, die sich dann in langen Schlangen vor den Geschäften aufhalten – eine Situation, die vermieden werden sollte“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Ein Umsatz- und Frequenzrückgang im stationären Non-Food-Einzelhandel wäre die direkte Folge. Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsgeschäfts leistet die Politik den zehntausenden Beschäftigen im Handel und in der Immobilienwirtschaft damit einen Bärendienst.“

Der Handel sei in der Vergangenheit kein Ort erhöhten Infektionsgeschehens gewesen. Durch eine intelligente Belüftungstechnik und durchdachte Hygienekonzepte ist dieser ein Safe Place. „Zugangsbeschränkungen braucht es nicht – außer die Landesregierung kann mit Belegen darstellen, dass durch den Handel eine pandemische Gefahr ausgeht“, so Mattner. 

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André Hentz
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