Das war der Tag der Immobilienwirtschaft 2026
Einfacher. Entschlossener. Schneller.
Die Welt befindet sich im Wandel – politisch, wirtschaftlich und geopolitisch. Gewissheiten, auf die Deutschland und Europa über Jahrzehnte bauen konnten, verlieren an Stabilität. Internationale Konflikte, strukturelle wirtschaftliche Schwächen und wachsende Unsicherheiten beschäftigen uns so intensiv wie schon lange nicht mehr.
Das prägte auch den Tag der Immobilienwirtschaft (TDI) 2026 – den zentralen Treffpunkt von Immobilienwirtschaft und Politik dieses Jahres: Die veränderte Ausgangslage bestimmte den Ton der Veranstaltung und machte deutlich, warum der Ruf nach Veränderung immer dringlicher wird.
ZIA‑Präsidentin Iris Schöberl eröffnete den TDI mit seinen rund 1.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einem klaren Befund: Der Reformbedarf ist seit Jahren bekannt, doch die Fortschritte bleiben zäh. Es mangelt nicht an Wissen, Analysen oder Konzepten – sondern an Schwung, klarer Prioritätensetzung und konsequenter Umsetzung.
„Ja, die Zeiten sind rau. Aber wir sind ihnen nicht ausgeliefert. Deutschland und Europa können stark sein, wenn wir jetzt handeln und nicht weiter zögern. Wenn wir uns ehrlich machen über unsere Schwächen. Wenn wir Prioritäten setzen. Und wenn wir den Mut haben, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen.”
Bundesministerin Verena Hubertz, MdB (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) sprach in ihrer politischen Keynote neben anstehenden Reformen in der Baupolitik auch über die geplante Verlängerung der EH55-Förderung. „Wenn es einen Sektor gibt, der gezeigt hat, was Resilienz ist, dann ist es die Immobilienbranche“, so die Ministerin.
Verteidigungsfähigkeit und Künstliche Intelligenz prägen auch die Immobilienwirtschaft
Dr. Alexander Götz, Hauptabteilungsleiter Aufwuchs im Bundesministerium der Verteidigung sprach in seinem Impuls über die strategische Bedeutung von Infrastruktur und Immobilien im Kontext der Verteidigung:
„Der Aufwuchs der Bundeswehr bedeutet neue Unterkünfte, Hallen, Ausbildungsgebäude und Werkstätten. Diesen großen Bedarf müssen wir schnell und im Sinne der Truppe decken. Dafür müssen wir nicht nur neue Liegenschaften erschließen, sondern auch neue Wege gehen, unsere Verfahren deutlich beschleunigen und vereinfachen. Zusammen mit der Immobilienwirtschaft als vertrauensvollem Partner werden wir diesen Weg erfolgreich gemeinsam gestalten.“
Neben dem Neubau braucht es auch Investitionen in Bestand und Infrastruktur sowie eine Verschlankung der Regelwerke und bürokratischer Hürden, die Bauen und Investitionen hindern.
Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz wurde intensiv diskutiert – als Instrument für Planungs‑, Bau- und Genehmigungsprozesse ebenso wie für den Betrieb von Immobilien. KI kann Prozesse strukturieren, Transparenz erhöhen und Ressourcen gezielt einsetzen, sofern sie konsequent und verantwortungsvoll genutzt wird.
Der TDI 2026 hat gezeigt: Die Herausforderungen sind groß, aber lösbar. Voraussetzung dafür sind Mut zu klaren Prioritäten, zu Entscheidungen und zu Verantwortung – in Politik, Verwaltung und Wirtschaft.
So erklärte es auch die Wirtschafts- und Finanzexpertin & Gründerin und CEO der New Yorker Unternehmensberatung BeyondGlobal Sandra Navidi. Ihre Botschaft: Deutschlands Ausgangsposition ist gut und hat alle Chancen. Noch sind wir zu zögerlich. „Der wichtigste Schalter, der umgelegt werden muss, ist im Kopf.“
Lassen Sie den Tag noch einmal auf sich wirken!
Der TDI in Zahlen
Hochkarätige Speaker
topbesetzte Panels, Keynotes und Impulse
Teilnehmer(innen)
Nach dem TDI ist vor dem TDI. Merken Sie sich schon jetzt den 12. Mai 2027 vor! #TDImmo2027
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