Wohnimmobilien

Vater und Sohn zuhause mit Pappflugzeug beim Spielen in einem neuen Zuhause. Freundliche, helle Atmosphäre mit einigen Umzugskartons im Hintergrund.© Shutterstock

Wohnimmobilien: Das Fundament unserer Gesellschaft

In der Immobilienwirtschaft haben Wohnimmobilien eine besondere Bedeutung. Als lebensnotwendiges Gut befriedigen sie das Grundbedürfnis Wohnen, indem sie Raum zum Leben schaffen. Wohnimmobilien sind deshalb in besonderem Maße auch unter sozialen Aspekten zu betrachten. Der deutsche Wohnungsmarkt mit seinem hohen Wohnungsbestand ist der größte der Europäischen Union.

Der Wohnungsmarkt in Zahlen

44 Millionen
Wohnungen in Deutschland
Zum Jahresende 2025 gab es in Deutschland rund 44 Millionen Wohnungen.
41,9Prozent
Wohneigentumsquote
in Deutschland
206.600
Wohnungen
wurden 2025 fertiggestellt.

Der Wohnungsmarkt befindet sich seit dem starken Anstieg der Bau- und Finanzierungskosten in einer zähen Anpassungsphase. Nach dem Einbruch der Bautätigkeit und dem Rückgang der Immobilienpreise tritt der Markt nun in eine neue Phase, bei der noch nicht abzusehen ist, ob erneut zu einem starken Wachstum vergangener Tage zurückgekehrt werden kann.

Neben dem Zinsumfeld und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird mittelfristig die zentrale Frage sein, inwieweit die Politik es schafft, die Rahmenbedingungen für den Wohnungsmarkt strukturell zu verbessern. Den massiv gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten sollte mit einer aktiven Politik begegnet werden, welche die zentralen Strukturprobleme des Wohnungsmarktes adressiert.

Mehr zu den Zahlen und weitere Details im aktuellen Frühjahrsgutachten:

Zum Frühjahrsgutachten 2026

Aktuelle Stellungnahmen zum Thema Mietpolitik

  • ZIA-Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes Download [293 KB]
  • ZIA-Stellungnahme zum Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Änderung des Rechts der Wohn- und Geschäftsraummiete Download [344 KB]
  • Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Regelungen über die zulässige Miethöhe bei Mietbeginn Download [186 KB]

Alle ZIA-Positionen zu Wohnpolitik

Unsere Themen

Positionen des ZIA zu den wohnungspolitischen Rahmenbedingungen für mehr Wohnraum und bezahlbares Wohnen.

Zu allen Positionen

Umnutzung von Gewerbeimmobilien

Chance für mehr Wohnraum

Die Umnutzung von Gewerbeimmobilien zu Wohnraum bietet die Möglichkeit, leerstehende Gebäude sinnvoll nachzunutzen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Neben der nachhaltigen Nutzung bestehender Bausubstanz kann sie zur Entlastung angespannter Wohnungsmärkte beitragen. Gleichzeitig sind Umnutzungsprojekte mit technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen verbunden und können den erforderlichen Wohnungsneubau lediglich ergänzen, nicht ersetzen.

Mehr zum Thema

Positionspapier zu wohnungspolitischen Diskussion

Fakten zur Versachlichung

Der Bedarf an Wohnraum in Deutschland bleibt hoch, doch die Schaffung neuer Wohnungen wird zunehmend durch steigende Baukosten, umfangreiche Regulierungen und langwierige Genehmigungsverfahren erschwert. Gleichzeitig leisten Wohnungsunternehmen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Millionen Menschen mit bezahlbarem Wohnraum und investieren jährlich Milliarden in Neubau, Modernisierung und Quartiersentwicklung. Mit diesem Papier möchte der ZIA die wohnungspolitische Debatte auf eine faktenbasierte Grundlage stellen und Lösungsansätze für mehr Wohnungsbau aufzeigen.

Das Positionspapier zum Download

  • ZIA-Positionspapier zur wohnungspolitischen Diskussion und Fakten zur Versachlichung. Download [16 MB]

Mitarbeiterwohnen

Mögliche Instrumente und Handlungsansätze

Die Idee der Mitarbeiterwohnungen, früher als sogenannte „Werkswohnungen“ bekannt, erlebt eine Renaissance. Dabei kommen in Deutschland nicht erst seit der Verschärfung der Angebotssituation auf dem Wohnungsmarkt verschiedene langfristige Tendenzen zum Tragen.

Das Konzept des Mitarbeiterwohnens hat sich, genauso wie der Arbeitsmarkt generell, mit den Jahren sehr verändert. In der Vergangenheit waren Werkswohnungen überwiegend für blue-collar-Berufe gedacht. Heute gibt es Mitarbeiterwohnen für internationale Konzerne für white-collar-Berufe. Was in den Hot Spots der Techno-Konzerne z.B. im Silicon Valley seit Jahrzehnten zum Standard der Ausstattung für einen Arbeitsplatz und der Bindung von Arbeitnehmern gilt, schwappte ansatzweise schon in den frühen 2000ern nach Deutschland rüber. Seitdem spricht man bereits von einer Renaissance von Werkswohnungen.

Der ZIA hat ein Positionspapier mit möglichen Instrumenten und Handlungsansätzen für mehr Mitarbeiterwohnungen erarbeitet.

Positionspapier Mitarbeiterwohnen zum Download

Wohnpolitik auf EU-Ebene

Affordable Housing Act

Mit dem „Affordable Housing Act“ will die Europäische Union die Voraussetzungen für mehr bezahlbaren Wohnraum verbessern. Die Initiative soll dazu beitragen, Investitionen zu erleichtern, Hemmnisse im Wohnungsbau abzubauen und die Herausforderungen auf den angespannten Wohnungsmärkten in Europa anzugehen.

Mehr zum Affordable Housing Act

Der Ethikkodex der deutschen Immobilienwirtschaft

Verantwortung und Werte in der Wohnungswirtschaft

Der Kodex definiert als Leitlinie für nachhaltiges, soziales und verantwortungsvolles Handeln die grundlegenden Werte und Prinzipien der Branche. Im Mittelpunkt stehen die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum, der faire Umgang mit Mietern und Mitarbeitern sowie die Verantwortung für nachhaltiges, sozialverträgliches und gemeinwohlorientiertes Handeln. Dadurch leistet die Wohnungswirtschaft einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Sicherung von Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen.

Zum Ethikkodex

Ansprechpartner im ZIA

 Thomas Schmalfuß
Thomas Schmalfuß

Abteilungsleiter Wohn- und Wirtschaftsimmobilien, Baupolitik und Stadtentwicklung

+49 30 2021585-24

 Raphael Weißbach
Raphael Weißbach

Senior Referent Wohnpolitik und Mietrecht

+49 30 2021585-49