Marktdaten

Grafik als Symbolfoto für Börsenentwicklung und Wirtschaftswachstum. Weiße Aufwärtspfeile, rote und blaue Kurslinien, Balkendiagramme sowie Weltkarten- und Netzwerkstrukturen.

Die Bedeutung der Immobilienbranche

Einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands

Die Immobilienwirtschaft spielt sowohl für die Bundesrepublik Deutschland als auch für die Europäische Union eine bedeutende Rolle. Sie trägt zu erheblichem Teil zur Stärke und zum Wachstum der Wirtschaft bei und versorgt die Gesellschaft mit Lebens- und Arbeitsräumen.

Die Immobilienwirtschaft in Zahlen

727Milliarden
Euro
und damit knapp 1/5 der gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland 2025
870.000
Unternehmen
in der Immobilienwirtschaft 2024
3,43Millionen
sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
in der Branche 2025
51Prozent
Reduktion von CO₂ Emissionen
zwischen 1990 und 2025

Mit über 870.000 Unternehmen und rund 3,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist die Immobilienwirtschaft nicht nur einer der größten Wirtschaftszweige Deutschlands, sondern mit einer Zunahme an Beschäftigung und Wertschöpfung auch eines der dynamischsten Wachstumsfelder. Die Branche vereinigt über 28 Prozent aller Unternehmen und rund 11 Prozent aller Beschäftigten auf sich. Mit knapp 730 Milliarden Euro trug die Immobilienwirtschaft im Jahr 2025 fast ein Fünftel zur gesamten Bruttowertschöpfung in Deutschland bei. Sie erreicht damit eine ähnliche Bedeutung wie das verarbeitende Gewerbe (2025: 789 Milliarden Euro). Die Immobilienwirtschaft ist dabei stärker und komplexer mit der Volkswirtschaft verwoben.

Die Branche ist sich ihrer Rolle beim Klimaschutz bewusst und hat ihre CO2-Emissionen daher zwischen 1990 und 2025 bereits um 51 Prozent von 210 auf 103 Millionen Tonnen jährlich reduziert.

144Milliarden
Euro
haben Versicherer und Altersvorsorgeeinrichtungen in Immobilien investiert.
13,3Billionen
Euro Nettoanlagevermögen
in Wohn- und Nichtwohnbauten 2024
8,4 Billionen Euro
Nettoanlagevermögen in Wohnbauten 2024
4,9Billionen Euro
Nettoanlagevermögen in Nichtwohnbauten 2024

Stabilisierende Funktion in Krisenzeiten

Eine Besonderheit des deutschen Immobilienmarktes im internationalen Vergleich ist seine große Stabilität. Deutschland weist von allen OECD-Staaten die geringsten Schwankungen bei Wohnimmobilienpreisen auf. Insbesondere in den Jahren der Finanzkrise hat die deutsche Immobilienbranche nachweislich stabilisierend gewirkt. In Anbetracht der engen gesamtwirtschaftlichen Verzahnung der Immobilienwirtschaft gewinnt diese Stabilität in Krisenzeiten eine außergewöhnliche Bedeutung.

Ein Grund hierfür ist das System der Immobilienfinanzierung in Deutschland. Festzinsen und hohe Eigenkapitalquoten sorgen dafür, dass die Immobilienpreise im Vergleich zu anderen Ländern weniger auf kurzfristige Zinsänderungen reagieren. Geprägt wird das deutsche Immobilienfinanzierungssystem auch durch den Pfandbrief. Der Pfandbrief gilt als außerordentlich sicheres Wertpapier und legt die Grundlage für langfristige Finanzierungen.

Die Immobilienwirtschaft in Zahlen

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Der ZIA-IW-Stimmungsindex: Aktuelle Stimmung der Immobilienbranche

Der ZIA-IW-Stimmungsindex liefert quartalsweise Einblicke in Lage, Erwartungen und Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt – fundiert, aktuell und differenziert nach Teilmärkten.

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Dr. Michael Hellwig
Dr. Michael Hellwig

Abteilungsleiter Innovation, Digitalisierung und Research

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