Wir unterstützen die Klimaziele der Bundesregierung und wollen diese aktiv und konstruktiv mitgestalten. Die Fachabteilung Klimaschutz-, Energiepolitik und Nachhaltigkeit des ZIA beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Frage, wie sich der Gebäudesektor wirtschaftlich, effizient und technologieoffen dekarbonisieren lässt.
Klimaneutraler Gebäudebestand 2045
ZIA gibt Impulse und Lösungen
Der Klimawandel stellt den Gebäudesektor vor große Herausforderungen und macht entschlossenes Handeln erforderlich. Gebäude sind von den Folgen des Klimawandels betroffen, können durch die Reduzierung von Emissionen aber zugleich Teil der Lösung sein. Für eine erfolgreiche Dekarbonisierung müssen Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Immobilienwirtschaft bekennt sich zu den Pariser Klimazielen und setzt sich für verlässliche Rahmenbedingungen sowie einen effizienten Einsatz von Investitionen ein.
Das Positionspapier mit Impulsen und Lösungen zum Download
Klimaneutraler Gebäudebestand 2045 - Impulse und Lösungen der Immobilienwirtschaft
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“Maßnahmen der Klimaschutzpolitik müssen im Gebäudesektor neben dem Ziel der CO₂-Reduzierung gleichermaßen wirtschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigen: es geht um die Bezahlbarkeit von Mieten und Nebenkosten, die für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land wichtig ist. Klar ist aber auch, dass wir den Blick weiten müssen: Denn die Dekarbonisierung des Gebäudesektors wird nur gelingen mit der Dekarbonisierung der Energiewirtschaft, die für die Immobilien Wärme und Strom zur Verfügung stellt, mit der Erreichung der Energieeffizienzziele sowie einer klimaneutralen Herstellung von Bauprodukten."
Wir unterstützen, dass neu gebaute Gebäude einen hohen Effizienzstandard besitzen. Um einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, muss der Fokus aber auf die Sanierung des Bestands gelegt werden. Das Ziel sollte sein, einen niedertemperaturfähigen Gebäudebestand zu erreichen, in dem grüne Energien effizient genutzt werden.
Wirtschaftlichkeit
Bei Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudesektor muss die Wirtschaftlichkeit ein zentraler Maßstab bleiben. Maßnahmen müssen aus sich heraus wirtschaftlich sein oder durch Förderung in die Wirtschaftlichkeit gebracht werden. Wir sollten uns auf Maßnahmen konzentrieren, die pro eingesetztem Euro den größten Klimaschutzeffekt erzielen.
Sozialverträglichkeit
Klimaschutz im Gebäudesektor ist immer eine soziale Frage. Die Bevölkerung muss den Weg mitgehen. Hierfür müssen Mieten, Energiepreise und Nebenkosten bezahlbar und Klimaschutzinvestitionen finanzierbar sein.
Entscheidungsfreiheit
Gebäudeeigentümer planen ihre Klimaschutzinvestitionen nach dem günstigsten Kosten-Nutzenverhältnis und den spezifischen Immobiliengegebenheiten vor Ort. Herfür brauchen sie eine möglichst breite Auswahl an Energieträgern und Technologien, um das jeweilige Gebäude bzw. Quartier auf den Pfad zur Klimaneutralität zu bringen.
CSR und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft
CSR bezeichnet in der Verwendung des ZIA den Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung der Immobilienunternehmen. Ebenso steht nach dem CSR-Verständnis des ZIA die nachhaltige und werteorientierte Unternehmensführung (Corporate Sustainability Leadership) als untergeordneter Oberbegriff über den traditionellen drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Gesellschaft).
Das Thema CSR wird im ZIA und in dem Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG), dem Kooperationspartner für die Säulen Corporate Governance, Social Sustainability und Corporate Citizenship, in seiner gesamten Breite und Vielfalt theoretisch fundiert und aus dem Blickwinkel der Praxis bearbeitet.
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