Handelsimmobilien

Immobilien für Handel und Versorgung
Mehr als Konsum
Der Handel bildet das Rückgrat der Stadtentwicklung. Er deckt den täglichen Bedarf der Bürger. Lebenswerte Innenstädte sind Städte mit einem florierenden Handel. Man begegnet sich und tauscht sich aus. Für die Identifikation der Bürger mit ihren Gemeinden sind funktionierende Handelsimmobilien unverzichtbar.
Zahlen. Daten. Fakten.
Handelsimmobilien
Der deutsche Einzelhandel erzielte 2025 einen Umsatz von rund 680 Mrd. Euro und wuchs damit nominal um 2,5 Prozent sowie real um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bis 2029 wird ein Anstieg auf 747 Mrd. Euro prognostiziert. Der Onlinehandel wird mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,4 Prozent zulegen, der stationäre Handel um 2,0 Prozent. Dennoch bleibt er mit einem Marktanteil von rund 85 Prozent die dominierende Vertriebsform und damit zentral für Einzelhandelsimmobilien.
Zukunftsfähige Ausrichtung
Die zukunftsfähige Ausrichtung von Handelsimmobilien erfordert klare Zusatznutzen, die neue Besuchsanreize schaffen. Gastronomie, Gesundheit & Wellness, Freizeitangebote, Dienstleistungen und erlebnisorientierte Formate müssen integriert werden. Die Wirtschaftlichkeit einer Umnutzung hängt von den Umbaukosten, den erzielbaren Mieten und dem Kaufpreis ab. Das Baurecht bleibt ein Engpass. Auch da das Einhalten des heutigen Neubaustandards bei Nutzungsänderungen gefordert wird. Transformationsprozesse werden durch aufwendige und kostenintensive Bebauungsplanänderungen erheblich verzögert.

Bestandsaufnahme und Zukunftsfähigkeit einer Branche
STUDIE: Shopping-Center 2024
Debatten um den Wohnungsneubau, Umbruch an den Büromärkten, Boom der Logistik. Und der Einzelhandel? Mit dem Ende der Lockdowns und dem Abklingen der Corona-Pandemie scheint die Assetklasse Retail ein Stück weit aus dem Blick geraten zu sein. Dabei ist der Handel eine wichtige Stütze der Wirtschaft – umgekehrt aber bekanntlich auch direkt von ihr abhängig. Das wird in angespannten ökonomischen Phasen umso deutlicher.
Eine echte Bewährungsprobe durchlebten Teile des Einzelhandels infolge der weltweiten COVID-19-Pandemie. Shopping-Center waren von den weitreichenden Schließungen in besonderem Maße betroffen. Mit den ausbleibenden Besuchern und Kunden geriet ihre Existenzgrundlage ins Wanken. Und heute? Haben sich Shopping-Center davon erholt? Wie stehen sie da und in welche Richtung zeigt die Entwicklung?
Nachdem sich die Immobilienbranche zuletzt zahlreichen „neuen“ Krisen zugewendet hat, bleiben Fragen wie diese bis dato unbeantwortet – und auch jene, die Prognosen für die Zukunft der Assetklasse zulassen. Auf Initiative des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss haben wir uns diesen Fragestellungen gewidmet und den Shopping-Center-Markt – zum ersten Mal in der vorliegenden Art und Weise – genauer beleuchtet. Dabei fokussiert die vorliegende Studie in einzigartiger Weise auf Assets relevanter Größe und Bedeutung am deutschen Markt. So viel sei vorweggenommen: Die Assetklasse Shopping-Center ist resilienter als landläufig gedacht.
Positionen, Stellungnahmen & Studien zu Handelsimmobilien
ZIA-Gutachten zur Nachnutzung von Kaufhäusern für Wohnen (empirica) Download [1 MB]
Positionspapier: Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ Download [306 KB]
Studie Shopping-Center 2024: Bestandsaufnahme und Zukunftsfähigkeit einer Branche. Download [6 MB]
Handelsimmobilienkongress 2027
in Kooperation mit EHI, HDE und GCSP
2./3. März 2027 in Berlin
Die wichtigsten Akteurinnen und Akteure der Handelsimmobilienbranche ziehen an einem Strang. Bereits zum vierten Mal lädt der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V. gemeinsam mit dem EHI Retail Institute, dem Handelsverband Deutschland (HDE) und dem German Council of Shopping Places (GCSP) ein zum Handelsimmobilienkongress.
Ihre Ansprechpartner beim ZIA
Abteilungsleiter Wohn- und Wirtschaftsimmobilien, Baupolitik und Stadtentwicklung
Referent Handels- und Logistikimmobilien & Facility Management