KI – ein ,Game Changer’ in der Immobilienwirtschaft?

Digitalisierungsstudie 2024 zum Download
Fotografie einer Frau mit futuristischer, digitaler Brille vor dunklem Hintergrund, die Digitalisierung und KI in Immobilienwirtschaft thematisiert. Gelbes Textfeld mit Titel „Digitalisierungsstudie 2024: KI – ein ‚Game Changer‘ in der Immobilienwirtschaft?“ sowie Logos von ZIA und EY Real Estate, September 2024.

Digitalisierung bleibt zentraler Fortschrittstreiber – in KI steckt Revolutions-Potenzial für die Immobilienbranche

Die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft schreitet immer weiter voran. Zugleich zeigt die aktuelle Digitalisierungsstudie „KI – ein ,Game Changer’ in der Immobilienwirtschaft?“ vom Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) und EY Real Estate, dass viele Unternehmen in diesem Prozess ein Plateau erreicht haben.

Porträtfoto einer lächelnden Frau mit schwarzen, schulterlangen Haaren, die ein oranges Sakko und eine schwarze Bluse trägt. Hintergrund unscharf mit roten Backsteinen, Fokus auf Gesicht und Oberkörper.

„Die Studie zeigt deutlich, dass die Immobilienbranche die Chancen von KI erkennt und bereit ist, mutige Schritte zu gehen. Künstliche Intelligenz hat nicht nur das Potenzial, Fachkräftemangel zu lindern, sondern wird auch entscheidend zur Effizienzsteigerung in der Branche beitragen. Unsere Studie belegt zugleich, dass der Weg zu digitaler Exzellenz kein Selbstläufer ist. Die Branche kämpft weiter mit mangelnder Datenqualität und fehlenden personellen Ressourcen. Dass Unternehmen ihre digitalen Initiativen trotz dieser Hürden vorantreiben, belegt die Aufgeschlossenheit der Branche.“

Aygül Özkan
ZIA-Hauptgeschäftsführerin

Kernergebnisse

Digitalisierungsstudie 2024

An der im Frühjahr 2024 durchgeführten Umfrage, auf der diese Studie beruht, haben rund 250 Beschäftigte privatwirtschaftlicher und öffentlicher Unternehmen teilgenommen. Eine Auswahl der Erkenntnisse in Zahlen:

  • 81 Prozent sprechen KI das Potenzial zu, immobilienwirtschaftliche Prozesse signifikant zu automatisieren
  • 79 Prozent glauben, dass KI einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels leisten kann
  • 78 Prozent setzen interne Chatbots ein oder planen dies in naher Zukunft
  • 68 Prozent nutzen bereits KI (60 Prozent planen dies)

Weiteres Ergebnis der Studie ist, dass Unternehmen die Integration von KI in bereits bestehende Systeme sowie die Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen als die größten Hürden identifizieren. Insgesamt verdeutlicht die Untersuchung, dass Unternehmen, die entschlossen in KI und digitale Technologien investieren, für aktuelle und künftige Herausforderungen besser gerüstet sind.

„KI hat das Potenzial, neue Geschäftsmodelle hervorzubringen (89 Prozent) und einen signifikanten Anteil der immobilienwirtschaftlichen Prozesse zu automatisieren. Diese Automatisierung wird die Branche nachhaltig verändern und neue Effizienzpotenziale freisetzen. Gleichzeitig zeigt KI die Herausforderungen der Branche mit Blick auf die digitale Transformation wie unter einem Brennglas. Eine solide Datenverfügbarkeit und -struktur herzustellen, bleibt die zentrale Aufgabe, um auch die durch KI neu entstehenden Potenziale nutzen zu können.“

Dr. Alexander Hellmuth
Partner bei EY Real Estate