Cyber Security in der Immobilienwirtschaft

Titelblatt einer Studie zur Cybersecurity in der Immobilienwirtschaft, erstellt von KPMG in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA). Enthält ein Foto einer Hand, die eine Zugangskarte an einem modernen Zugangskontrollsystem an einer blauen Wand hält, symbolisiert Sicherheitstechnologie im Immobilienbereich.

Cybersicherheit gewinnt in der Immobilienwirtschaft rasant an Bedeutung

Erste Studie zur Cyber Security von KPMG & ZIA

Die Branche sah sich lange nicht im Fokus von Cyber-Kriminalität. Das enorme Tempo der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft hat zu einem Paradigmenwechsel geführt, der die Notwendigkeit einer umfassenden Auseinandersetzung mit Cyber Security unterstreicht. Immer öfter werden Smart-Building-Technologien eingesetzt, die auch die gebaute Umwelt mit dem Cyber-Raum verbinden und die Branche zum Ziel von Angriffen machen.

Die erste Studie von KPMG in Kooperation mit dem ZIA zur Cyber Security zeigt: Obwohl 93 Prozent der Unternehmen dem Thema Cyber Security eine hohe Relevanz beimessen, ergreifen sie seltener proaktiv Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit.

Cybersicherheit als Top-Priorität auf Führungsebene

Porträtfoto einer lächelnden Frau mit schwarzen, schulterlangen Haaren, die ein oranges Sakko und eine schwarze Bluse trägt. Hintergrund unscharf mit roten Backsteinen, Fokus auf Gesicht und Oberkörper.

„Die Erkenntnis, dass Cyber Security in vielen Unternehmen oft noch nicht den Stellenwert einnimmt, der dem Thema gebührt, ist alarmierend. Um jedoch die Sicherheit unserer digitalen Infrastruktur zu gewährleisten, muss Cybersicherheit zwangsläufig zur Top-Priorität in der obersten Führungsriege werden. Nur durch ein gemeinsames Verständnis und eine aktive Beteiligung der Führungsebene, kann das gesamte Unternehmen resilient gegen Cyber-Kriminalität aufgestellt werden.“

Aygül Özkan
ZIA-Hauptgeschäftsführerin

Die größte Schwachstelle liegt oft im Gebäude

Von allen befragten Unternehmen der Immobilienbranche haben 51 Prozent bereits eine Cyber-Security-Strategie etabliert. 24 Prozent der Firmen passen eine bestehende Strategie kontinuierlich an und etwa 27 Prozent überprüfen sie regelmäßig, um sie an Bedrohungsveränderungen anzupassen.

Weiteres Ergebnis der Studie: Nahezu 80 Prozent der teilnehmenden Immobilienunternehmen haben keine unternehmensweite Strategie zur Absicherung ihrer Gebäudetechnik vor Cyberangriffen entwickelt. Lediglich 20 Prozent geben an, Strategien zum Schutz dieser Technik implementiert zu haben. Das zeigt einen erheblichen Nachholbedarf bei den Sicherheitsvorkehrungen für Gebäudetechnik.

Die Ergebnisse verdeutlichen zudem, dass der Faktor Mensch als potenzielles Einfallstor für Cyberangriffe darf nicht außer Acht gelassen werden darf. Daher sind eine weitreichende Risikoaufklärung und kontinuierliche Schulungen der Mitarbeitenden von essenzieller Bedeutung.

Die Studie zum Download