Der steigende Bedarf in Pflege, Gesundheit und Bildung kann nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen, innovativen Konzepten und langfristigen Investitionen bewältigt werden. Im Mittelpunkt standen die Zukunftsfähigkeit der sozialen Infrastruktur, der hohe Modernisierungsbedarf sowie die Bedeutung eines investitionsfreundlichen Umfelds für die Versorgung einer alternden Gesellschaft.
„Es geht um mehr als Immobilien. Es geht um eine funktionierende Daseinsvorsorge, um Lebensqualität und es geht um Würde im Alter.”
Iris Schöberl, Präsidentin des ZIA
Die Herausforderungen für Pflege, Gesundheit und Bildung sind enorm: Bis 2040 wird allein in der Pflege ein Investitionsbedarf von bis zu 125 Milliarden Euro erwartet, während steigende Eigenanteile, Finanzierungsengpässe und Einrichtungsschließungen die Versorgung zusätzlich belasten. Gleichzeitig besteht bei Bildungsstandorten ein erheblicher Modernisierungs- und Investitionsstau. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen daher die Zukunftsfähigkeit der sozialen Infrastruktur, die Modernisierung von Versorgungsangeboten und die Frage, wie verlässliche Rahmenbedingungen und tragfähige Finanzierungsmodelle geschaffen werden können.
Einigkeit bestand darin, dass der demografische Wandel die Anforderungen an Pflege-, Gesundheits- und Bildungsangebote weiter erhöhen wird. Um den wachsenden Bedarf zu decken, sind langfristige Investitionen, mehr Planungssicherheit und innovative Konzepte erforderlich. Neben der Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen gewinnen dabei auch neue Wohn- und Versorgungskonzepte an Bedeutung, die eine selbstbestimmte Lebensführung bis ins hohe Alter unterstützen und unterschiedliche Versorgungsformen stärker miteinander verknüpfen.
„Die Pflegeimmobilie bleibt grundsätzlich attraktiv, aber der Immobilienmarkt steckt fest. Neues Core-Kapital einzuwerben, fällt immer schwerer und führt aktuell zu einer Art Investitionsstillstand im Neubaubereich."
Julian Frank, Patrizia SE
Eindrücke vom TDGS 2026
Präsentationen zum Download
Ties Rabe (Senator der Freien und Hansestadt Hamburg a.D.) “Wie Schulbau gelingen kann
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Benjamin Schrödl (PwC) “Der Markt für Schulimmobilien in Deutschland
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Julian Frank (Patrizia) “Investitionshemmnisse im Seniorenimmobilienmarkt
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Prof. Dr. Thomas Druyen “Vom Stillstand zum Optimismut
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